US-Wahl: Trumps Triumph – Rache für Peanut
Die US-Wahl ist gelaufen. Trump hat gewonnen. Würde Peanut das Eichhörnchen noch leben, hätte Donald Trump womöglich verloren. Peanut das Eichhörnchen jedoch war von New Yorker Behörden beschlagnahmt worden und aus „Tierschutzgründen“ eingeschläfert worden. Das sorgte für enorme Empörung. Peanut hatte 750.000 Follower bei Instagram und lebte mit Fred dem Waschbären zusammen im Haushalt des Ehepaares Mark und Daniela Longo in Pine City/NY. Auch Fred der Waschbär wurde eingeschläfert. Peanut wurde sieben Jahre alt und insofern zum republikanischen Märtyrer, als daß der Tod des possierlichen Nagers durch Bürokratenhände symbolisch für das steht, wovon sehr viele Amerikaner die Nase gestrichen voll haben: Von der impertinenten Übergriffigkeit des Staates, eskortiert von der allgegenwärtigen Lüge, die auch zur Rechtfertigung einer solchen Übergriffigkeit herangezogen wurde.
Im konkreten Fall: Peanut und Fred hätten die Tollwut auf den Menschen übertragen können und seien nicht artgerecht gehalten worden. Kompletter Bullshit. Die Beschlagnahmung von Peanut und Fred im Haushalt von Mark und Daniela Longo samt ihrer Hinrichtung mit der Giftpritze hatte riesige Wellen geschlagen. Die dafür verantwortliche „Tierschutzbehörde“ bekam im Anschluß an ihr frevelhaftes Tun Bomben- und Morddrohungen von aufgebrachten Bürgern – und die republikanischen Wahlkämpfer wussten die Empörung zu nutzen: Sie schworen, den Tod von Peanut dem Eichhörnchen zu rächen. Rächer Trump liegt nun bei den Stimmauszählungen uneinholbar vor der Komplizin von Peanuts Mördern. Wenn die Republikaner tatsächlich einen Funken Dankbarkeit Peanut dem Märtyrer gegenüber haben, errichten sie dem Eichhörnchen ein Denkmal vor ihrer Parteizentrale.

Uneinholbar vorn: Donald Trump
Im Augenblick, am 6. November um 8:11 Uhr MEZ, liegt Donald Trump uneinholbar vorne. Selbst die ARD- Tagesschau musste bereits um 6:00 Uhr einräumen, daß Trump in 36 Bundesstaaten vorne liegt und damit 269 Wahlmännerstimmen auf sich vereinigt, Kamala Harris aber nur 225. Inzwischen hat Donald Trump die 270 Wahlmänner „voll“ – und damit dürfte die Wahl entschieden sein.

Jörg Schönenborn, notorischer Wahl-Jörg der Öffentlich-Rechtlichen seit Jahren, muß wieder einmal alle Wahlprognosen des eigenen Hauses zu Makulatur erklären, da sie auch dieses Jahr wieder meilenweit an der Realität vorbeigeschrammt sind. Allmählich sollte das einmal Konsequenzen haben. Bereits 2016 war die Kluft zwischen der ÖRR-Prognose und dem tatsächlichen Wahlergebnis so breit wie der Grand Canyon.

Tatsächlich sieht es im Augenblick so aus:

Wo die Sektkorken knallen
In Moskau knallen die Sektkorken ganz bestimmt. Trump wird zwar den Ukrainekrieg nicht binnen 24 Stunden beenden, wie er in seiner großmundigen Art geprahlt hatte, aber er wird ihn beenden. Der große Wermutstropfen ist, daß die Korken vermutlich auch in Tel Aviv und in Jerusalem knallen. Donald Trumps Hörigkeit den Israelis gegenüber wäre ein Grund, ihn zur Hölle zu wünschen, so, wie jeden in Deutschland, der sich in dieser Hinsicht nicht von Trump unterscheidet.
Ob es einem gefällt oder nicht – es gibt aber neben dem barbarischen Völkermord und den unfassbaren Kriegsverbrechen der Israelis auch noch andere Themen von Wichtigkeit und es ist ja auch nicht ausgeschlossen, daß Donald Trump inzwischen begriffen hat, wie wenig es Israel und den USA selbst nützt, sich immer weiter in den Nahostkrieg zu verstricken. Benjamin Netanyahu hat gestern seinen Verteidigungsminister Voav Gallant entlassen – ein ungewöhnlicher Schritt mitten im Krieg – und allgemein wird das interpretiert als Indiz dafür, daß es einen tiefen Riß zwischen Netanyahu und der israelischen Regierungskoalition einerseits – und den israelischen Generälen andererseits gibt. Israel führt inzwischen einen Fünf-Frontenkrieg gegen die Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland, gegen den Libanon, Syrien und den Irak. Die israelischen Verluste sind beispiellos in der Geschichte des Zionistenstaates. Colonel Larry Wilkerson, ehemals Stabschef von Colin Powell, bezifferte in der Sendung von Nima R. Alkorshid gestern allein die Zahl der Schwerstverwundeten auf 4.000. Auch gibt es inzwischen Berichte über israelische Deserteure und „Whistleblower“, die an der israelischen Medienzensur vorbei durchstechen, was die israelischen Streitkräfte alles verbrechen. Für Trump wäre es ein schwerer Fehler, sich nicht ebenfalls um eine Beendigung des Nahostkriegs zu bemühen. Der ist von einer dermaßen ausgesuchten Häßlichkeit, daß auch Trump nicht schöner wird von seiner Solidarität mit der israelischen Regierung. Und wenn ihm das nicht sofort auf die Füße fällt, dann mit Sicherheit später. Die Welt wird in nicht allzu ferner Zukunft staunend und entsetzt mit offenen Mündern dastehen, wenn sich nicht länger mehr verheimlichen läßt, was die israelischen Streitkräfte alles verbrechen gegen jede internationale Konvention und jedes internationale Recht. Im Augenblick munkelt man, sie würde Uranmantelgeschosse im Libanon einsetzen. Wilkerson wies auch daraufhin, daß die israelischen „Erfolge“, so, wie sie im „Wertewesten“ beklatscht werden, vollkommen nutzlos sind. Diese Erfolge bestehen im wesentlichen nur darin, massenhaft Zivilisten getötet – und viel Infrastruktur zerstört zu haben. Ruinenlandschaften kennzeichnen aber noch keinen Kriegsgewinn, zumal noch nicht augeschlossen werden kann, daß z.B. Haifa oder Tel Aviv demnächst aussehen werden wie Gaza-Stadt. Aus dem Iran kommen jedenfalls keine Töne, die darauf schließen lassen, daß man dort keine weitere Eskalation plant. Donald Trump weiß genau, mit wem er sich anlegt, wenn er nun seinerseits gegen den Iran vorginge. Er hätte es automatisch auch mit den Russen und den Chinesen zu tun zu einer Zeit, in der die USA selbst nicht mehr die militärische Stärke haben, die sie gern hätten – und überhaupt: Wozu eine US-Wahl gewinnen, wenn danach das Angstspielchen um einen nuklear geführten Dritten Weltkrieg weitergeht? Das goutiert niemand.
Deutschland & EU
In Deutschland wird in den kommenden Tagen und Wochen zu beobachten sein, wie sich nicht Wenige vor Donald Trumps Zorn in Sicherheit bringen wollen. Da werden frappierende Positionswechsel zu beobachten sein, etwa bei Friedrich Merz und den Ukraine-Fanboys n‘ Girls in der Union. Die Ampelkoalition wird es ebenfalls deutlich schwerer haben als bisher mit ihrer Loyalität der Wokeness und der Cancel-Culture gegenüber. Wokeness ist seit heute out. Mit dem Rücktritt der Ampel diese Woche wird ohnehin gerechnet. Trumps Wahlsieg wird diesen Rücktritt begünstigen. Die illegale Immigration wird keine gemeinsame Ungeheuerlichkeit des Wertewestens mehr darstellen, weil die Südgrenze der USA endlich dicht gemacht werden wird. Sollte die EU- und speziell Deutschland – so weitermachen wie bisher, werden sie dem Spott und der Kritik der neuen amerikanischen Regierung anheimfallen. Donald Trump wird sowieso keine Gelegenheit auslassen, seine erbitterten Gegner in Europa auflaufen zu lassen. Mit denen hätte er durchaus auch sein persönliches Hühnchen zu rupfen. Und er wird es auch rupfen.
Nicht ausgeschlossen ist auch, daß ein Nato-Austrit der USA auf Trumps Agenda steht, was schwerwiegende Folgen für jenes große Maul hätte, das sich europäische Spitzenpolitiker mit Blick auf Russland und die Ukraine bislang noch erlauben zu können glaubten. Da wird man viele beim Kreidefressen beobachten können. Ein Freund der Eurokraten und der deutschen Kulturmarxisten wird Donald Trump aber auch dadurch nicht werden. Es wird ein transatlantischer Graben entstehen so tief wie nie zuvor – und ein Träumchen wäre natürlich, aus dem Munde Trumps zu erfahren, wer die Nordstream-Pipeline hat sprengen lassen und wer in der EU und in Deutschland vorher darüber Bescheid gewußt hat.
Die USA und möglicherweise auch die Türkei nicht länger mehr Nato-Mitglieder? Das hieße, daß der Rest der Natoländer so gut wie unbewaffnet wäre. Die USA und die Türkei stellen im Augenblick noch die beiden mächtigsten Nato-Armeen. Mit großem Abstand zur drittmächtigsten. Man stelle sich eine Baerbock vor, von der alle Welt weiß, daß sie nichts Machtpolitisches mehr in der Hinterhand hat, um ihre „Weisheiten“ zu decken. Ein Träumchen vom feinsten! Da ist es fast schon schade, daß man ab nächster Woche damit rechnen muß, sie könnte gar nicht länger mehr feminstische Außenministrierende der Bumsrepublik Deutschland sein. Zu gern hätte man noch erlebt, daß auf internationalen Flughäfen nicht einmal mehr eine Gangway an jene deutsche Regierungsmaschine herangeschoben wird, mit der sie weit entfernt vom Terminal irgendwo auf einer Außenposition parken muß.
Wie geht’s weiter?
Wenn Donald Trump sich nicht als der größte „wertewestliche“ Sandhaufen entpuppt, der jemals in den Augen des westlichen „Souveräns“ verstreut worden ist – wodurch er dann die Gewißheit vom „Wert“ der westlichen Parteidemokraturen insgesamt sandstrahlen müsste – , dann stehen uns interessante Zeiten bevor. Am augenfälligsten wird das werden im Zusammenhang mit den sozialen Medien und der Mainstream-Journaille. Trump steht immerhin für die Möglichkeit, endlich die Zensur loszuwerden. Der Mann weiß schließlich, wie ihm genau in der Hinsicht übelst mitgespielt worden ist. Ein Zuckerberg kann sich ab heute warm anziehen. Wenn erst einmal die Kontrolle über die sozialen Medien verloren ging, dann kann sich das politkorrekte Gesindel in Politik und Medien auf seinen baldigen Totalniedergang einstellen. Was wäre daran nicht begrüßenwert?
Trump wird auch der Familie den Stellenwert zurückgeben, der ihr von den Kulturmarxisten geklaut worden war. Die Deindustrialisierung Deutschlands und Europas wird er allerdings ebenfalls intensivieren. Ausnutzen wird er dazu das Energieproblem, das sich die Europäer selber eingebrockt haben und ihre Isolation von Russland, ebenfalls selber eingebrockt. Donald Trump sagte bereits, daß er noch mehr deutsche Industrie in die USA locken will, wo sie erheblich günstigere Produktionsbedingungen vorfindet, als in ihrer alten Heimat. Daß das möglich ist, ist zwar schade, aber Trump war nicht derjenige, der die Voraussetzungen dafür geschaffen hat, daß es möglich ist. Mit einem Donald Trump als US-Präsidenten gibt es für die deutsche Ampelregierung jedenfalls einen weiteren, sehr gewichtigen Grund, einfach die Flügel zu strecken und vor der Realität zu kapitulieren. Auch die Lebensgefahr, die ein Russenfresser wie Friedrich Merz als Kanzler bedeutet hätte im Falle eines Wahlsieges von Kamala Harris, scheint einigermaßen gebannt zu sein. Insofern verliert die Aussicht auf eine Kanzlerschaft von Friedrich „BlackRock“ Merz wenigstens ein wenig von ihrem Schrecken. Mit dem Weißen Haus legt sich ein deutscher Merz nicht an.
In den USA hat heute eine infantile Weltsicht verloren, die im wesentlichen auch vom polit-medialen Establishment Deutschlands geteilt wird. Welche Auswirkungen das auf die „Brandmauer“ gegen die AfD haben wird? – Man wird sehen. Günstig ist das US-Wahlergebnis für eine solche Brandmauer auf keinen Fall. Das Zeitalter der „wertewestlichen“ Kulturmarxisten scheint sich nach einem guten halben Jahrhundert seinem Ende zuzuneigen. Lobpreiset den Herrn. Die Fehler aus seiner ersten Amtszeit wird Donald Trump kaum wiederholen. In seiner zweiten Amtszeit wird er die Samthandschuhe wohl abstreifen und bitterböse zurückschlagen. Er wird sich dieses Mal nicht mehr mit allerlei „Brutussen“ umgeben, die ihm das Messer in den Rücken stecken. Er hat schließlich ein sehr kompetentes Team um sich geschart, ganz anders als beim ersten Mal. Robert F. Kennedy ist mit an Bord, Elon Musk, Tulsi Gabbard, Vivek Ramaswamy, Tucker Carlson und jede Menge Leute, die endlich dem Realismus statt der Utopie wieder zu seinem Recht verhelfen wollen.
Auch wenn Donald Trump mit seiner Israelaffinität einen riesigen Ketchupfleck auf dem Jacket hat: Vielleicht kommt er ja diesbezüglich zu neuen Einsichten. Eine dritte Amtszeit muß er nicht mehr anstreben und mit zwei israelischen Journalisten redete er erst kürzlich Tacheles. Sehr zu deren Erstaunen, übrigens. Aber selbst, wenn nicht: Für den „Wertewesten“, besonders für seine behaupteten „Werte“, steht so viel auf dem Spiel, daß Israel eine häßliche Kröte ist, die man wohl zu schlucken hätte. Das reduziert meine persönlichen Sympathien für Trump zwar auf Null, hält mich aber dennoch nicht davon ab, ihm für alle seine anderen Vorhaben viel Glück und durchschlagenden Erfolg zu wünschen. Wenn es sich bei Trump nicht um den größten Hoax aller Zeiten handelt – was man in westlichen Parteidemokraturen durchaus für möglich halten muß – , dann steht dem „Wertewesten“ endlich eine Zeitenwende bevor. So schlecht, wie es im Augenblick um den „Wertewesten“ steht, bedeutet das zwangsläufig, daß es mit Trump nur besser werden kann. Insofern ist der heutige Tag seit langem einmal wieder ein erfreulicher. Go, Donald, go! Aber Vorsicht! Bis zum Inauguration Day am Montag, den 20. Januar 2025, kann noch viel passieren.
Thomas Schlawig
Das entspricht alles voll meiner Meinung. Es wäre allerdings noch erwähnenswert, daß Deutschland unter Trump endlich einen Friedensvertrag und vor allem seine endgültige und volle Souveränität zurück erlangt. Das kann nur durch Trump und Putin geschehen, denn selbst wenn die AfD einmal zur Regierungsverantwortung kommt, werden die dieses heiße Eisen nicht anpacken. Zu groß die Gefahr, sich daran zu verbrennen. Zu diesem Zweck habe ich vor ein paar Jahren die AfD-Politiker Höcke, Weidel, Renner und Zimniok angeschrieben, aber keinerlei Antwort bekommen. Es steht zu befürchten, daß mit der AfD die USA-Hörigkeit weitergehen wird.



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