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Donald Trump: Ein neues Zeitalter?

Bedeutet Donald Trump, daß ein neues Zeitalter anbricht? Zumindest werden sich ein paar Dinge sehr grundsätzlich ändern und das berechtigt zur Hoffnung. Für den Moment ist das schon viel. Schließlich regierte bislang  die totale Hoffnungslosigkeit.

1. Was mir gar nicht schmeckt, ist Trumps Zionistenaffinität. Aber sei’s drum. Dennoch ist es so, daß Trump der Überzeugung ist, Kriege seien eine viel zu teure Angelegenheit, als daß man welche führen sollte. Stewrgeld für Rüstungskonzerne fehlt schließlich jenen Amerikanern, deren Lebensstandard er wieder deutlich anheben möchte. Möglicherweise gelingt es Donald Trump, der israelischen Regierung sozusagen die Pistole auf die Brust zu setzen mit dem Motto: „Israel ja, Eretz Israel nein.“ Man wird sehen. Trump weiß, wie sehr eine Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran die von ihm geplante Belebung der amerikanischen Wirtschaft konterkarieren würde. Für Selenskyj hat er dem Vernehmen nach noch genau „einen einzigen Dollar“ übrig. Die EU-Staaten sind selbst in einer viel zu prekären Lage, als daß sie für die USA „gleichwertig“ – also völlig unnütz –  einspringen könnten.

selenskyj ein dollar
„Einer geht noch, Wolodymyr!“ – Screenshot „X“

2. Absolut begrüßenwert ist, daß eine Trump-Regierung die freie Rede in den sozialen Netzwerken wiederherstellen will. Das hat für Trump Priorität ab „day one“, wie er gestern sagte. Elon Musk an Trumps Seite hat nicht wegen nichts einen  zweistelligen Milliardenbetrag für den Erwerb von „twitter“ ausgegeben und es unter der Bezeichnung „X“ zum Hassobjekt des nunmehr abzulösenden Polit- & Medienestablishments gemacht.

n-tv“ schreibt: „Der künftige US-Vizepräsident, JD Vance, hat in einem Interview vor der US-Wahl europäischen NATO-Mitgliedern gedroht, ihnen die Unterstützung zu versagen, wenn die EU weiterhin gegen das Portal X von Elon Musk vorgeht. Das berichtet „The Independent“ bereits vor mehreren Wochen. Durch die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten und Vance zu seinem Vize erhält die Drohung nun neues Gewicht. Im Gespräch mit dem Youtuber Shawn Ryan sagte Vance demnach, ein hochrangiger EU-Beamter habe dem Milliardär seinerzeit gedroht, ihn zu verhaften, wenn er den ehemaligen Präsidenten Donald Trump wieder auf Twitter (heute X) zulasse.

3. Ebenfalls begrüßenswert ist, daß sich Trump und Vance die diversen Drei-Buchstaben-Organisationen vorknöpfen wollen (CIA, NSA, FBI usw.). Vance kündigte an, jeden zu feuern, der – auch retrospektiv –  einer Einflußnahme auf die sozialen Netzwerke während der „Pandemie“ und den US-Wahlen 2020 überführt werden kann.

4. Donald Trump will die Obdachlosen und die Drogenabhängigen auf den Straßen amerikanischer Städte nicht mehr einfach ihrem Schicksal überlassen, sondern sich um sie kümmern (lassen). Ein Effekt davon soll seinen Worten zufolge sein, daß amerikanische Städte wieder „beautiful“ werden.

5. Eine Trump-Regierung wird den ganzen LGBT-, Gender – und Kleinkinder-Sexualisierungsquatsch beenden. Stattdessen: Wiederbelebung der traditionellen Familie. Vater, Mutter, Kinder. Lovely, Mr. President!

trumptag apocalypse
Trumptag am 6. November 24: Apocalypse Now! – Screenshot Facebook

6. Die USA werden aus dem Pariser Klimakult-Schutzabkommen aussteigen. Bestens!

7. Die USA werden wieder selber nach Öl bohren. Nützlich!

8. Entbürokratisierung auf breiter Front. Ganz ausgezeichnet!

9. Weder Mike Pompeo, Trumps Ex-Außenminister in seiner ersten Amtszeit und gewissenloser Zyniker noch Nikki Haley (dumm wie Brot) werden der kommenden Trump-Regierung angehören. Überhaupt ist es beruhigend, aus Trumps Mund zu hören, daß er die Fehler bei der Auswahl seiner engsten Mitarbeiter nicht wiederholen wird, die ihm aufgrund seiner Unerfahrenheit mit dem Washingtoner Establishment  zwischen 2017 und 2021 unterlaufen waren. Das heißt, daß ihm dieses Mal keiner seiner vermeintlichen Verbündeten (Mike Pompeo, Mike Pence, John Bolton, Mitch McConnell, Lindsey Graham usw.) mehr ein Messer in den Rücken stecken wird, während er ihm von vorne freundlich ins Gesicht lächelt. Obwohl es Mitch McConnell, republikanischer Fraktionsführer und „Vegetable“, augenblicklich schon wieder probiert. In einem beschleunigten Verfahren schon vor Trumps Amtsantritt versucht er, einen ganz bestimmten, republikanischen Mehrheitsführer im Senat zu verhindern. Es handelt sich um Trumps Wunschkandidaten Rick Scott, den ehemaligen Gouverneur von Florida.  Ja, Donald Trump hat nicht nur die US-Demokraten gegen sich, sondern auch weite Teile des republikanischen Partei-Establishments. Meinereiner begreift das bereits als eine Art Gütesiegel.

Deutschland & EU

Daß sich in den europäischen Nationen keiner der sogenannten „Volksvertreter“ aus dem Altparteienkartell, keine EU-Kommission und kaum ein Regierungschef – Viktor Orbán ausgenommen – auf eine „partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unserem amerikanischen Verbündeten“ freut, dessen Präsident Donald Trump heißt, überrascht niemanden. Schließlich hat Trump genau denjenigen innerhalb der USA „den Krieg erklärt“, hinter deren Rücken sich die europäische Polit-Nomenklatur bislang verstecken konnte. Das dürfte auch einer der Gründe dafür sein, daß in Deutschland die Ampelkoalition kollabiert ist, wenn auch die Erklärung, ein zerrüttetes Verhältnis zwischen Christrian Lindner und Olaf Scholz sei ursächlich, die offizielle ist.

Ein ausgesprochener Deutschlandfreund ist Donald Trump nicht, eher im Gegenteil. So will er beispielsweise die Einfuhrzölle auf deutsche Automobile erhöhen und überhaupt z.B. Audi dazu bringen, in den USA zu produzieren. Verständlich ist das insofern, als daß auf amerikanische Autos in Deutschland 10 Prozent Zoll plus 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer erhoben werden, während die Amerikaner bislang nur 2,5 Prozent für den Import deutscher Autos nach Amerika verlangt haben. Trump wird die Europäer dazu zwingen, sich von den USA zu emanzipieren. Darin ist ein langfristiger Segen zu erkennen.

Die Milliardäre

Bei der deutschen Linken ist der Vorwurf beliebt, Donald Trump und Elon Musk ginge es in Wahrheit nur um die weitere Vermehrung ihres enormen Reichtums durch politische Einflußnahme. Überhaupt sei „der Kapitalismus“ das Krebsübel dieser Welt. Das ist eine ziemlich unverfrorene Behauptung, wenn sie ausgerechnet von denjenigen kommt, deren präferiertes Wirtschaftssystem überall auf der Welt krachend gescheitert ist. Es ist nicht der Kapitalismus das Problem, sondern die skrupellose Gier.

Der Grenzwert des Geldes nimmt mit zunehmendem Privatreichtum immer weiter ab. So ist es kein Wunder, daß Elon Musk angesichts der Drohung, man könne Werbung bei „X“ stornieren, wenn er nicht brav sei, gelassen konterte. Wer in seinem Fall glaube, daß Geld ihn noch immer dazu motivieren könne, dieses zu tun und jenes zu lassen, müsse wohl ein wenig unterbelichtet sein. Elon Musks Vermögen wuchs allein binnen der vergangenen zwei Jahre um 35 Milliarden Dollar. Das sind 35.000 Millionen. Nein, Elon Musk braucht nicht noch mehr Geld, sondern er kann sich erlauben, so viel auszugeben wie und wofür er möchte. Zum Beispiel, um CNN zu kaufen. Es kann kein Fehler sein, einen Präsidenten und präsidiale Mitstreiter zu haben, die es nicht nötig haben, sich irgendwelchen Lobbyinteressen zu beugen, weil sie schon alles haben. Segen des Kapitalismus‘, sozusagen.

Amerika wieder „great again“ zu machen, bedeutet in Trumps Sichtweise, dem je individuellen Entfaltungspotential unter materialistischen Gesichtspunkten freien Lauf zu lassen und die ideologische Indoktrinierung zu beenden. Das heißt, daß er den bürokratisch-fiskalischen Würgegriff, der dieses Entfaltungspotential zu strangulieren droht, deutlich lockern wird. Man wird sehen, welche Konsequenzen das hat. Inzwischen kann man sich anschauen, wie es Argentinien mit Javier Miliei ergeht. Der hat einen Popularitäts-Höhenflug gerade bei denjenigen, die vorher als sozialistisches Staatsmündel begriffen – und auf diese Weise entmündigt worden waren. Kurz: Trump steht für die Überzeugung, daß sich zu regen auch Segen bringen wird. Daß er dafür von den Sozialisten aller Länder gehasst wird, die ihre eigenen, steuerfinanzierten Nannystaats-Felle davonschwimmen sehen, ist nur zu verständlich.

Resümee

Alles in allem ist Donald Trump viel Glück bei der Umsetzung seiner Pläne zu wünschen, nicht zuletzt deswegen, weil das dem europäischen „Publikum“ endlich die Augen für seine eigenen Defizite öffnen wird. Fast der gesamte Kntinent befindet sich in der Geiselhaft von utopistisch-totalitären Gesellschaftsdesignern. Aber wie man so sagt: Schaumer mal, dann seng ma’s scho. Lassen wir uns einfach überraschen und urteilen wir nicht vorschnell. Eventuell ist „Trump“ tatsächlich ein Synonym für „Zeitenwende“ im sogenannten Wertewesen. Eine solche wäre längst überfällig. Daß sie dennoch mit aller Macht hätte verhindert werden sollen – und daß das auch weiterhin versucht werden wird -, ist klar. Dieser Tage wurden schon wieder „hitmen“ verhaftet, die geplant hatten, Trump zu erschießen. Sollte Donald Trump seine eigene Courage überleben und vier erfolgreiche Jahre für den Weltfrieden und für Amerika hinlegen, dann hieße der nächste US-Präsident mit Sicherheit J.D. Vance und die Zeitenwende könnte dann als vollzogen bezeichnet werden. Also: Abwarten, Tee trinken und sich währenddessen am Geflenne der westlichen Kulturmarxisten delektieren.

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