Kein Scherz: Friedrich Merz
Kein Scherz: Sich nach der Warburg-Marionette Scholz als nächstes die BlackRock-Marionette Friedrich Merz vor die Nase setzen zu lassen, ist ungefähr so, wie nach dem Erdbeben eine Flutkatastrophe herbeizuklatschen. Nach wie vor will diese Type, im Einklang mit seinem obersten Kriegstreiber Kiesewetter, die Ukraine mit Taurus-Marschflugkörpern versehen, damit die, selbst in ausssichtsloser Lage noch, Schläge tief im russischen Raum durchführen kann. Die würden an der bevorstehenden Kapitulation der Ukraine zwar nichts mehr ändern, dafür aber Deutschland ins Visier der Russen bugsieren. Ganz klar: Wer CDU wählt, der wählt Krieg. Es gibt keinen Gefährlicheren in Deutschland als Friedrich Merz.

Was Merz‘ Getreuen Roderich, den Kiesewetter angeht, ist es mindestens genau so schlimm. Wolfgang Hübner schrieb, Kiesewetter habe sich mit bislang kaum bekannten Äußerungen bei der Deutschen Welle einer Straftat nach Paragraph 80a des Strafgesetzbuchs schuldig gemacht. Paragraph 80a lautet: „Aufstacheln zum Verbrechen der Aggression. Wer im räumlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) zum Verbrechen der Aggression (§ 13 des Völkerstrafgesetzbuches) aufstachelt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.“ Des CDU-Friedrichs getreuer Roderich hatte am 9. Februar 2024 öffentlich die Ukraine aufgefordert, nicht nur militärische Einrichtungen in Russland anzugreifen, sondern auch Ministerien. Eine solche Attacke auf russische Regierungsinstitutionen bedeute nicht nur Krieg zwischen Deutschland und der Russischen Föderation, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach auch einen nuklearen Gegenschlag Moskaus. Kiesewetter müsse „folglich wegen der besonders schwerwiegenden Gefährdung des Friedens und des Lebens von 84 Millionen Menschen in Deutschland nach Aufhebung seiner Abgeordnetenimmunität verhaftet, vor Gericht gestellt und verurteilt werden. Neben der juristischen Konsequenz muss die CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag auch im Hinblick auf die kommende Wahl am 23. Februar 2025 Kiesewetter mit sofortiger Wirkung ausschließen„. Es sei unerträglich, daß beides noch immer nicht geschehen ist.

Unterdessen in Amerika
Gelinde ausgedrückt „undurchsichtig“ sind die Gründe für die Nennung von Personen, die angeblich Donald Trumps nächstem Kabinett angehören sollen. Die merkwürdigste dieser Personen ist Marco Rubio, ein republikanischer Neocon wie er im Buche steht, für den Posten des Außenministers. Rubio ist ein russophober Zionistenbüttel und galt jahrelang als innerrepublikanischer Intimfeind Donald Trumps. „Zionistenbüttel“ gilt auch für Donald Trump selbst, spätestens, seit er von Miriam Adelson 100 Millionen Dollar für seinen Wahlkampf spendiert bekommen hatte. Aber auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner ist Hardcore-Zionist und entstammt einer Familie, die seit Jahrzehnten enge, freundschaftliche Beziehungen zur Familie des israelischen Premiers Netanyahu unterhält.
Marco Rubio und Donald Trump hatten mindestens seit 2015 keine Gelegenheit ausgelassen, sich in den sozialen Medien gegenseitig zu beleidigen und herabzusetzen. Der Name Rubio sorgte bei Trump-Anhängern dieser Tage für blankes Entsetzen, steht er doch für genau jene kriegsgeile Borniertheit, mit der Trump angeblich Schluß machen wollte. Clayton Morris wartete gestern Abend noch auf eine Bestätigung des Trump-Teams, daß Rubio tatsächlich US-Außenminister werden soll. Auch knapp 24 Stunden später scheint es keine Bestätigung für die Personalie Rubio zu geben. Morris mutmaßte, das Durchstechen der merkwürdigen „Info“ über Rubio an die Presse könnte der Aufdeckung eines Leaks innerhalb des Trumplagers dienen. Wenn Trump kein kompletter Fake sei, dann sei Rubio als Trumps Außenminister vollkommen undenkbar. Eine kriegerische US-Konfrontation mit dem Iran wäre etwas, daß sich auch ein Donald Trump nicht leisten könnte, wenn an seiner Behauptung, den Lebensstandard der US-Amerikaner anheben zu wollen und Kriege zu beenden anstatt sie zu eskalieren, auch nur ein Körnchen wahr sein sollte.
Jedenfalls ist Donald Trump noch nicht als US-Präsident vereidigt, da kommen seinen Anhängern bereits Zweifel, ob sie ihm zu Recht vertraut hatten. Im Augenblick sieht es so aus, als könnte Donald Trump zu einem Ärgernis werden, das noch größer und gefährlicher wäre als Joe Biden. Noch ist aber nichts entschieden, was Marco Rubio betrifft. Denkbar wäre auch, daß Rubio tatsächlich zum Außenminister ernannt wird, um sofort wieder abgesetzt zu werden. In dem Fall verlöre er nämlich auch seinen Sitz im US-Kongress und wäre eine politische Leiche für alle Zeiten. Ein derartiger, von Rachedurst getragener Winkelzug wäre Donald Trump durchaus zuzutrauen. Jedenfalls wird man die Besetzung des Trump-Kabinetts sehr genau mitverfolgen müssen.
Zensur
Elon Musk, reichster Mann der Welt, gilt ebenfalls als Kandidat für ein Ministeramt. Nachdem er für einen zweistelligen Milliardenbetrag die Plattform „twitter“ erworben hatte, inzwischen „X“, wurde er zur Haßfigur des Establishments, weil er seine Neuerwerbung von Zensur freizuhalten gedachte. EU-Kommissar Thierry Breton drohte ihm gar mit dem Entzug der europäischen Zulassung für „X“, sollte Musk nicht nach den Regeln der EU-Kommission spielen wollen, was die „ach-so-freie Rede“ in den sozialen Netzwerken betrifft. Die EU-Kommission hat es bekanntlich nicht so mit dem Recht auf freie und unzensierte Meinungsäußerung des angeblichen Souveräns. Womit die EU-Kommission voll auf Robert Habecks Linie liegt, der mit anderen, profunderen Ansichten als seinen eigenen ebenfalls größte Schwierigkeiten hat. Es kursiert das Gerücht, Trump habe eigentlich vor, Elon Musk an der präsidialen Brust zu ersticken. Glaubhaft ist das insofern nicht, als daß kein Geringerer als Trumnps Vize J.D. Vance erst dieser Tage der EU und allen, die es betrifft, damit gedroht hatte, die US-Unterstützung für Nato-Länder zu stoppen, die mit jener erbärmlichen Zensur fortfahren, die inzwiachen überall Einzug gehalten hat.
Hie ein Beispiel für Zensur auf meiner eigenen Profilseite bei Mark Zuckerbergs Facebook. Zuckerberg sollten im Angesichte von Trump und Vance eigentlich bereits die Knie schlittern. Der folgende „Tweet“ , ursprünglich von Elon Musk, war bei Facebook mit einem Hinweis versehen – und meine Beiträge im News-Feed „heruntergestuft“ worden.


Bei den „externen Faktenprüfern“ handelte es sich um „Stop Fake“, eine ukrainische Zensurmafia, die auf ihrer eigenen Seite nicht einmal ein Impressum hat. Wikipedia über die ukrainischen „Faktenchecker“ namens „Stop Fake“ (Übersetzung von mir): „Die Webseite ‚StopFake“ ist ein Projekt der ukrainischen Medien-NGO „Media Reforms Center“. Sie wurde im März 2014 von ukrainischen Professoren und Studenten mit der erklärten Absicht gegründet, russische Propaganda und Fake-News zu widerlegen. Anfangs war es eine russisch-englischsprachige Faktenchecker-Organisation, die dann aber bis zur TV-Show heranwuchs, die auf 30 Fernsehkanälen lief. Es gab auch eine wöchentliche Radioshow. StopFake hat eine große Gefolgschaft in den sozialen Medien„. (Original Wikipedia: The StopFake website is a project of Ukrainian media NGO Media Reforms Center. It was founded in March 2014 by Ukrainian professors and students with the stated purpose of refuting Russian propaganda and fake news. It began as a Russian- and English-language fact-checking organization, and has grown to include a TV show broadcast on 30 local channels, a weekly radio show, and a strong social media following.)
Und so sieht dann ein solcher ukrainischer „Faktencheck“ im deutschen Facebook aus, wenn der Facebook-Nutzer über sein „Vergehen“ benachrichtigt wird. Einspruch war übrigens zwecklos. Er wurde verworfen. Mit anderen Worten: Die satirischen Gags von Elon Musk, zukünftiger Trump-Minister in spe, werden von Zuckerbergs Facebook via ukrainischen „Faktencheckern“ einfach als „Fake-News“ deklariert – und wer sie teilt, wird in seiner Reichweite herabgesetzt.

Wie ich bereits sagte und wie ich es hier noch einmal bekräftige: Die wahre Revolution im „Wertewesten“ heißt nicht Donald Trump, sondern „Schluß mit den politischen Parteien!“. Parteien sind die Einfallstore für Korruption, Steuerkleptokratie und hemmungslosen Lobbyismus. Auch einem Donald Trump hängt die republikanische Partei samt deren Donor-Class wie blutige Hämorrhoiden aus dem Allerwertesten. Zeit, dieses ganze „wertewestliche“ Parteiengesocks endlich über den Jordan zu schicken, um tatsächlich ein neues Zeitalter einzuläuten. Parteilose Fachleute für die Ressorts, honorige und unbestechliche Charaktere in Verantwortungspositionen. So könnte es noch einmal etwas werden mit der „Renaissance des Abendlandes“. Donald Trump ist auch im besten Fall nur eine Zwischenlösung.

Kein Mensch, dem sein Leben und dasjenige der Seinen lieb ist, braucht Figuren wie Friedrich Merz, Roderich Kiesewetter oder Marco Rubio. Und einen ganzen Schwung anderer, parasitärer Parteikanaillen braucht er ebenfalls nicht als Filter zwischen sich und seiner Regierung. Inzwischen frage ich mich, ob jemand überhaupt noch eine Regierung braucht. Und das allerletzte, was irgendwer braucht, sind auf jeden Fall „Faktenchecker“ aus jenem total wertewestlichen und volldemokratischen, blaugelben Ostkorruptistan, welchem die Type Merz mit Haut & Haaren verfallen zu sein scheint. Ja, wo lebe ich denn inzwischen?



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