Joe Biden & Russland: Dementer Hochverräter?
Joe Biden und Russland: Wenige Stunden vor der US-Erlaubnis für die Ukrainer, Russland mit US-ATACM-Missiles anzugreifen, hielt der (er)neu(t) gewählte US-Präsident in spe, Donald Trump, die wahrscheinlich beste Rede seines Lebens (im verlinkten Video ab Minute 9:15). Hier die Übersetzung:

„Wir waren niemals näher am Dritten Weltkrieg als heute unter Joe Biden. Ein globaler Konflikt zwischen Nuklearmächten würde Tod und Zerstörung in einem, in der Menschheitsgeschichte nie zuvor gesehenen Maßstab bedeuten. Es wäre das nukleare Armageddon. Nichts ist wichtiger, als diesen Albtraum zu vermeiden. Wir werden ihn vermeiden, aber wir brauchen eine neue Führung. Mit jedem Tag, an dem der Proxykrieg in der Ukraine weiter andauert, riskieren wir einen Weltkrieg.
Wir müssen unmißverständlich klarmachen, daß es unser Ziel ist, die Feindseligkeiten auf der Stelle zu beenden. Das ganze Geballer hat aufzuhören. Es handelt sich um die zentrale Aufgabe. Wir brauchen Frieden ohne Verzögerung. Außerdem braucht es totale Fokussierung auf die Entlarvung des ganzen globalen Neocon-Establishments, welches uns fortgesetzt in endlose Kriege hineinzerrt, indem es vorgibt, in fernen Ländern für Freiheit und Demokratie zu kämpfen, während es uns selbst in ein Drittweltland und eine Dritte-Welt-Diktatur verwandelt. Das Außenministerium, die Verteidigungsbürokratie, die Geheimdienste und der ganze Rest müssen komplett erneuert und wiederhergestellt werden, um die Deepstater zu feuern und Amerika oberste Priorität einzuräumen. Wir müssen Amerika den wichtigsten Rang einräumen. Letztlich müssen wir auch den Prozess beenden, der unter meiner Führung bereits begonnen hatte, welcher da ist, zu einer fundamentalen Neubewertung der Nato, ihres Zwecks und ihrer Aufgaben zu kommen.
Unser außenpolitisches Establishment versucht, die Welt in einen Konflikt mit der Atommacht Russland zu zwingen, basierend auf der Lüge, daß Russland unsere größte Bedrohung sei. Die größte Bedrohung für die westliche Zivilisation heutzutage ist jedoch nicht Russland, sondern das sind wir selber, mehr als alles andere – und jene gräßlichen, amerikahassenden Leute, die uns repräsentieren. Diese Leute wollen die gesamte amerikanische Kraft verschwenden, Blut und Schätze, um Monster und Phantome in Übersee zu jagen, während sie dadurch den Blick verstellen auf das Unheil, welches sie hier, direkt bei uns zuhause anrichten. Diese Kräfte verursachen einen größeren Schaden, als sich Russland und China jemals hätten erträumen können. Wir müssen dieses kranke und korrupte Establishment rauswerfen. Das ist die monumentale Aufgabe für den nächsten Präsidenten.“
Wer hat wenige Stunden nach Trumps Rede die Erlaubnis gegeben, Russland mit ATACMs anzugreifen? Das ist nicht ganz klar. Unterschrieben hatte das wohl Joe Biden. Aber auf wessen Initiative hin? Wusste er, was er da unterschreibt? Hat überhaupt jemand die Erlaubnis dazu gegeben – und wenn ja, zu welchen Bedingungen? Oder war das am Ende nur eine Zeitungsmeldung in der „New York Times“ und sonstwo? Hat sich Selenskyj fahrlässigerweise auf Medienberichte verlassen? Kann er einen „amerikanischen ATACM-Führerschein“ vorweisen? Wer hätte den signiert? Das sind so Fragen. In der Presse heißt es lapidar, Joe Biden habe sein Einverständnis zum Angriff gegeben. Der US-Kongress ist in Aufruhr. Diese Erlaubnis bedeutet nämlich den Eintritt der Amerikaner in einen direkten Konflikt mit Russland, kommt einer Kriegserklärung gleich – und die wäre dann ohne die verfassungsrechtlich vorgeschriebene Zustimmung des US-Kongresses erfolgt. Schon laufen Bemühungen, Joe Biden noch vor dem baldigen Ende seiner Amtszeit zu „impeachen“, also abzusetzen. Dabei kann es nur noch um eine demokratische Schönheitsoperation gehen, die bis zur Vereidigung Donald Trumps als neuem Präsidenten außenpolitisch nichts mehr ändert.
Höchst merkwürdig ist diese angeblich Erlaubnis von Joe Biden, wenn man bedenkt, daß er am 13. September bereits von US-Geheimdiensten davon abgehalten werden konnte, sie zu geben. Damals hatte ihn der britische Premier Keir Starmer in Washington besucht – und das „rote Köfferchen“ hatte er schon mitgebracht. Bereits am 13. September war die Welt kurz vor der nuklearen Eskalation gestanden – und am 14. September atmete sie erst einmal erleichtert auf.
Gottfroh muß man jedenfalls sein, daß diese sechs abgefeuerten ATACM-Missiles keinen größeren Sachschaden verursacht haben und daß keine Personen ums Leben kamen. Sonst stünde die Welt womöglich bereits in Flammen.
Hochverrat?
Wie kann es sein, daß ein abgewählter US-Präsident – in Kenntnis der kurz zuvor veröffentlichten Rede des neuen Präsidenten in spe -, diesem sozusagen ins Gesicht spuckt? Wie kann es sein, daß ein abgewählter US-Präsident den neugewählten so offensichtlich ins Messer laufen lässt? In den USA macht inzwischen das Wort vom Hochverrat die Runde – und nicht nur, weil der US-Kongress umgangen wurde.
Hochverrat hin oder her: Daß ein Einverständis zum Einsatz der ATACM-Missiles für Schläge „in die Tiefen Russlands hinein“ als Meldung durch die Medienlandschaft waberte, ohne daß Details dazu bekannt geworden sind, gibt einen Hinweis darauf, daß jemand zu Mitteln zu greifen bereit ist, der offenbar glaubt, selbst nichts mehr zu verlieren zu haben, weil es ihm ohnehin an den Kragen gehen wird. Ob man diesen Jemand nun einen Depp State nennt oder „ungewählte Bürokraten“, ist ziemlich gleichgültig.

Elon Musk, mit Vivek Ramaswamy zusammen künftig dafür zuständig, die Vielzahl amerikanischer Bundesbehörden zu reduzieren – unglaubliche 420 sollen es sein allerweil -, wird also automatisch die Einfallstore für mindestens ebensoviele Lobbyisten reduzieren und das Eigenleben amerikanischer Bundesbehörden beenden. Tulsi Gabbard wird die Geheimdienste beaufsichtigen. Sinn wird das alles haben, wenn sich Putin auch von der jüngsten ATACM-Attacke nicht zu einem gravierenden Gegenschlag auf Nato-Gebiet hinreißen läßt, sondern erst einmal abwartet, wie sich Trumps Pläne realisieren. Dem russischen Präsidenten gehören sowieso schon heute alle Friedensnobelpreise der Welt für seine Besonnenheit – und dafür, daß er das Kalkül seiner „wertewestlichen“ Widersacher ins Leere laufen läßt.
Deutschland & EU
Deutschland und die EU manövrieren sich unter einer EU-Kommissionspräsidentin, einem Blondchen, welches die personifizierte Heimsuchung darstellt, zunehmend in die internationale Isolation. Mit einer Trumpregierung in den USA haben die agendasetzenden Kulturmarxisten Europas einen erbitterten Feind als „Verbündeten & Partner“. Mit den Russen haben sie es sich ohnehin auf lange Zeit verschissen – jedenfalls mit ihrem gegenwärtigen EU-Personal – und die islamische Welt hätte wegen der bedingungslosen Unterstützung für die zionistischen Herrenmenschen, Völkermörder und Kriegsverbrecher in Israel ebenfalls ein Hühnchen mit den deutschen „Professionals“ und der selbstherrlichen EU-Elite zu rupfen. Die andauernden, unsubstantiierten und daher lächerlichen Drohgesten China gegenüber machen hier das Kraut der europäischen Unterbelichteten nur noch fett. Mit Ausnahme Ungarns mutiert das gesamte Gebiet der heutigen EU in der internationalen Wahrnehmung zu einer geoplitischen Insel der Bekloppten. Und Großbritannien, ohnehin schon länger eine bekloppte Spezialinsel, verliert mit Donald Trump ebenfalls seinen Schutzpatron. Harte Zeiten für Keir Starmer, den unsäglichsten Sozialisten jemals, der zwei unsäglichen „Konservativen“ als Regierungschefs folgte. Wollte man das internationale Image der Briten in einer Skulptur darstellen, müsste man sich an den Gebißabdrücken von Patienten walisischer Kieferorthopäden orientieren. Ganz Großbritannien ist ein einziger Verhau.
Aber zurück nach Deutschland, der einstigen Wirtschaftslokomotive der EU und deren größter Finanzier. Im Angesichte der geopolitischen Entwicklungen zur Zeit bekommt der Begriff „Brandmauer“ eine erhebliche Begriffserweiterung. Die Pseudobegründung von Friedrich Merz dafür, daß diese Brandmauer bestehen bleiben soll, ist schnell als eine solche entlarvt. Es geht nicht mehr um eine Abschottung gegen die „Antidemokraten“ aus der AfD, sondern eine Wagenburg für das gesamte, alte Politestablishment, das sich in dieser Wagenburg vor dem Angriff der internationalen Gemeinschaft auf ihre liebgewonnenen Dogmen und ihre Agenda in Sicherheit zu bringen gedenkt und dabei das deutsche Volk in Geiselhaft nehmen will. Das trotz Trump noch immer laufende, bellizistische Ukrainegetöse in der EU & Deutschland muß noch eine ganze Weile aufrechterhalten bleiben, um das eigene, totale Scheitern nicht eingestehen zu müssen. Die Europäer könnten sich fragen, was sie mit einem derartig unfähigen, zivilreligiösen „Vertretungspersonal“ noch zu gewinnen hätten und kämen schnell zu einer einhelligen Antwort: Nichts. Null. Niente. Nada.
Die Frage ist also, was die europäischen Bürger in großer Einstimmigkeit unternehmen müssten, um sich ihrer politischen Geiselnehmer zu entledigen. Ich will hier nicht erklären, weshalb sie zu Millionen nach Brüssel und nach Straßburg reisen müssten – und erstrecht nicht will ich erklären, weshalb sie Flammenwerfer dabeihätten. Es ist halt kalt im europäischen Winter. Wie wenig die EU-Eliten und die deutsche Politelite noch Willens ist, sich dem ach-so-demokratischen Mehrheitsvotum der Wähler zu beugen, steht schließlich bereits fest.
Die Israelfrage kann man inzwischen getrost den Israelis selbst überlassen, weil die gerade dabei sind, ihren Chauvinistenstaat selbst abzuschaffen. Die militärischen Aussichten sind genau so katastrophal wie die wirtschaftlichen und die demografischen. Dieses Land hat sich von einer sicheren Heimstätte für die Juden dieser Welt zu einem der unsichersten Orte für die Juden dieser Welt gewandelt – und angelegt war dieser Wandel bereits bei der Staatsgründung vor bald achtzig Jahren. Zwar könnte es sein, daß der Staat Israel dank Donald Trump noch eine Überlebenschance hat, aber die hinge trotz Trump an einem zionistischen Gesinnungswandel um 180 Grad. Erwähnt haben wollte ich das in diesem Zusammenhang nur deshalb, weil Israel, obwohl außerhalb Europas gelegen, schließlich Teilnehmer an der Fußball-Europa-League ist und auch beim European Song Contest vertreten ist. Hin und wieder vergessen sie eben ihre eigenen Liedertexte. Den hier zum Beispiel:

Übersetzung:
Lasst uns glücklich sein
Lasst uns glücklich sein
Lasst uns glücklich und fröhlich sein
(Strophe einmal wiederholen)
Lasst uns singen
Lasst uns singen
Lasst uns singen und fröhlich sein
(Strophe einmal wiederholen)
Achtzig Jahre Zeit hatten sie dafür gehabt. Achtzig Jahre lang haben sie es total vergeigt. Was für eine Tragödie. Eine Tragödie, geboren aus Hochnäsigkeit und abgrundtiefer Ignoranz. Und wenn man schon glaubte, sich Dominanz durch militärische Stärke bewahren zu können, hätte man zumindest diese Stärke bewahren müssen. Nein, die Israelis werden für lange Zeit nicht mehr singen und fröhlich sein.
Gut möglich ist, daß die USA die Nato verlassen werden – die WHO wollen sie ohnehin verlassen und den Internationalen Strafgerichtshof hatten sie, wie auch Russland, sowieso noch nie anerkannt. Auch Deutschland und die EU stehen zwingend vor tiefgreifenden Veränderungen. Ob sie das wahrhaben wollen oder nicht, spielt lediglich insofern eine Rolle, als daß eine entsprechende Weigerung nur die Agonie verlängert. Ganz Europa steckt in einer Sackgasse fest. Ein Befreiungsschlag wird unausweichlich. In den USA fällt im Zusammenhang mit Trump und seinen Plänen immer häufiger das Wort „Revolution“. Vielleicht fällt es ja innerhalb der EU und Deutschlands ebenfalls bald mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Fest steht aber heute schon, daß es so wie bisher keinesfalls mehr weitergehen kann.

Deutschland oberster „Professional“ träumt derweilen den Traum von seiner Kanzlerschaft. Nichts illustriert den grassierenden Realitätsverlust besser, als genau das.



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