Loading Now

Friedrich Merz: Noch zurechnungsfähig?

Ist Friedrich Merz noch zurechnungsfähig? Er hat „keine Angst vor einem Atomkrieg mit Russland“. Die Oreshnik-Rakete, deren „Subraketen“ in Dnipro/Ukraine als Antwort auf die westlichen ATACMs und die britischen Storm Shadows eingeschlagen haben, war eine Mittelstrecken – Hyperschallrakete, die ihr Ziel mit Mach 10 traf. Solchen Hyperschallraketen hat die Nato nichts, aber auch gar nichts entgegenzusetzen. Weder hat sie selbst Hyperschallraketen, noch könnte sie welche abfangen. Und Russland verfügt über noch schnellere. Die Zerstörungen in Dnipro waren allein der kinetischen Energie einer „Oreshnik“ geschuldet. Sie hätte auch mit konventionellen oder atomaren Sprengköpfen bestückt werden können. Die Zeiten, in denen die USA quasi unangreifbar zwischen Atlantik und Pazifik in Sicherheit gewesen waren, sind ebenfalls vorbei.

merz atomkrieg
„Tapfer, tapfer“ – oder unzurechnungsfähig? –  Friedrich Merz – Screenshot Facebook

Wie hier nachzulesen ist, scheint Friedrich Mertz völlig gar den Verstand verloren zu haben. Ex-UN-Waffeninspekteur Scott Ritter: Wladimir Putin hat dem Westen die zwei Alternativen aufgezeigt, die er noch hat. Entweder bedingungslose Kapitulation in der Ukraine und Einstellung aller militärischen Feindseligkeiten gegen Russland –  oder einen nuklearen Weltkrieg.

Hier die entsprechende Erklärung von Wladimir Putin im Wortlaut, dokumentiert am 22.11.2024:

– Ich möchte die Angehörigen der Streitkräfte der Russischen Föderation, die Bürger unseres Landes, unsere Freunde weltweit und alle, die sich weiterhin in Illusionen wiegen, Russland eine strategische Niederlage beibringen zu können, über die Ereignisse informieren, die heute in der Zone der militärischen Sonderoperation stattfinden, und zwar über das, was nach dem Einsatz der westlichen Langstreckenwaffen gegen unser Territorium geschehen ist.

– In dem vom Westen ausgelösten Ukraine-Konflikt wollen die USA und ihre NATO-Verbündeten weiter eskalieren. In dem Sinne haben sie angekündigt, den Einsatz ihrer präzisionsgelenkten Abstandswaffen gegen Ziele auf dem Territorium der Russischen Föderation zu genehmigen. Experten ist es hinlänglich bekannt – und die russische Seite hat es auch wiederholt betont – dass es unmöglich ist, solche Waffen einzusetzen, ohne dass Militärangehörige der Herstellerländer daran beteiligt werden.

– Am 19. November wurden militärische Standorte in den Gebieten Brjansk und Kursk der Russischen Föderation mit sechs US-amerikanischen ATACMS-Raketen und am 21. November kombiniert mit britischen Storm-Shadow-Marschflugkörpern und US-amerikanischen HIMARS-Raketenwerfern angegriffen. Von diesem Zeitpunkt an hat der vom Westen provozierte Regionalkonflikt in der Ukraine, wie wir wiederholt betont haben, Elemente globalen Charakters angenommen. Unsere Luftabwehrsysteme haben diese Angriffe abgewehrt. Die Ziele, die sich der Feind offensichtlich gesetzt hatte, wurden nicht erreicht.

– Ein durch herabfallende ATACMS-Raketentrümmer verursachter Brand in einem Munitionslager im Gebiet Brjansk wurde gelöscht. Verletzte oder ernsthafte Schäden gab es nicht. Im Gebiet Kursk wurde ein Gefechtsstand unseres Truppenverbandes Nord angegriffen. Infolge des Angriffs und des Flugabwehrgefechts gibt es leider Tote und Verwundete unter den Angehörigen des Sicherheitsdienstes an und des Wartungspersonal in dem Gefechtsstand. Das Führungs- und Einsatzpersonal wurde nicht betroffen und erfüllt alle Kommandoaufgaben zur Vernichtung und Vertreibung der feindlichen Einheiten aus dem Gebiet Kursk uneingeschränkt weiter.

– Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen, dass der Einsatz dieser Waffen durch den Feind den Verlauf der Kampfhandlungen in der Zone der militärischen Sonderoperation nicht beeinflussen kann. Unsere Truppen sind entlang der gesamten Kontaktlinie erfolgreich auf dem Vormarsch. Alle Ziele, die wir uns gesetzt haben, werden erreicht.

– Als Reaktion auf den Einsatz der US-amerikanischen und britischen Langstreckenwaffen führten die russischen Streitkräfte am 21. November dieses Jahres einen kombinierten Angriff auf einen der Standorte der ukrainischen Rüstungsindustrie durch. Dabei testeten sie unter den Gefechtsbedingungen auch eines der neuesten russischen Raketensysteme mittlerer Reichweite, in diesem Fall eine ballistische Hyperschallrakete mit einem nicht-nuklearen Sprengkopf. Unsere Raketeningenieure haben ihr den Namen Oreschnik gegeben. Die Tests waren erfolgreich, das Ziel wurde erreicht. In der ukrainischen Stadt Dnepropetrowsk wurde eines der größten Industrieunternehmen getroffen, das bereits aus der Sowjetzeit bekannt ist und heute Raketensysteme und andere Waffen herstellt.

– Wir entwickeln Mittel- und Kurzstreckenraketen als Reaktion auf die Pläne der USA, Mittel- und Kurzstreckenraketen zu produzieren und diese in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum zu stationieren. Wir sind der Meinung, dass die USA einen Fehler begangen haben, als sie im Jahr 2019 den Vertrag über die Abschaffung von Mittelstrecken- und Kurzstreckenraketen unter vorgeschobenen Vorwänden einseitig aufkündigten. Heute stellen die Vereinigten Staaten nicht nur derlei militärisches Gerät her, sondern sie haben, wie wir sehen können, im Rahmen von Truppenmanövern auch Modalitäten für die Verlegung ihrer Raketensysteme der neuesten Generation in verschiedene Regionen der Welt, darunter auch nach Europa, geklärt. Darüber hinaus wird im Rahmen dieser Manöver auch ihr Einsatz geübt.

– Ich möchte Sie daran erinnern, dass Russland sich freiwillig und einseitig verpflichtet hat, keine Mittel- und Kurzstreckenraketen zu stationieren, solange keine amerikanischen Waffen dieser Art in irgendeiner Region der Welt stationiert werden.

– Ich wiederhole: Wir führen die Feldtests des Oresсhnik-Raketensystems als Reaktion auf die aggressiven Handlungen der NATO-Staaten gegen Russland durch. Über die weitere Stationierung von Mittel- und Kurzstreckenraketen werden wir je nach dem Handeln der Vereinigten Staaten und ihrer Satelliten entscheiden.

– Ziele für weitere Tests unserer neuesten Raketensysteme werden ausgehend von Bedrohungen für die Sicherheit der Russischen Föderation bestimmt werden. Wir halten uns für berechtigt, unsere Waffen gegen Militärstandorte der Länder einzusetzen, die den Einsatz ihrer Waffen gegen unsere Standorte erlauben. Bei einer Eskalation der aggressiven Handlungen werden wir genauso entschlossen und spiegelbildlich reagieren. Ich empfehle den herrschenden Eliten jener Länder, die Pläne für den Einsatz ihrer Militärkontingente gegen Russland hegen, dies ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

– wir im Bedarfsfall und als Gegenmaßnahme Ziele für die Systeme wie Oreschnik auf ukrainischem Gebiet bestimmen, werden wir vorsorglich der Zivilbevölkerung und Bürgern der befreundeten Staaten, die sich dort aufhalten, vorschlagen, die jeweilige Gefahrenzone zu verlassen. Wir werden es aus humanitären Gründen tun – offen und öffentlich, ohne den Widerstand des Gegners zu befürchten, der diese Informationen ebenfalls erhalten würde.

– Warum werden wir keinen Widerstand befürchten? Weil es heute keine Mittel gibt, solche Waffen abzuwehren. Die Raketen greifen Ziele mit einer Geschwindigkeit von Mach 10 an, das sind 2,5-3 Kilometer pro Sekunde. Die derzeit in der Welt verfügbaren Luftabwehrsysteme und die Raketenabwehrsysteme, die von den Amerikanern für Europa entwickelt werden, können solche Raketen nicht abfangen. Das ist ausgeschlossen.

– Ich möchte noch einmal betonen, dass es nicht Russland, sondern die USA sind, die das das System der internationalen Sicherheit zerstört haben und in ihrem Streben nach und Festhalten an ihrer Hegemonie die ganze Welt in einen globalen Konflikt treiben.

– Wir haben es immer bevorzugt und sind auch heute noch bereit, alle strittigen Fragen mit friedlichen Mitteln zu lösen. Wir sind aber auch auf jede andere Entwicklung vorbereitet.
Sollte jemand daran zweifeln, so sind diese Zweifel umsonst: Es wird immer eine Antwort geben.

oreshnik
Hyperschall-Mittelstreckenraketen / Flugzeit – Screenshot Facebook

Kommentar

Es wären ja noch nicht einmal so sehr die Raketen selbst, vor denen man sich zu fürchten hätte, obwohl die schon das Grauen bedeuten würden. Ein eskalierender Nuklearkrieg würde die nördliche Hemisphäre auf Jahrhunderte hinaus verstrahlen und mindestens ein Jahrzehnt lang einen nuklearen Winter verursachen, in welchem der hellste Tag etwa dem entspräche, was man von Vollmondnächten kennt. Siebzig Prozent des Sonnenlichts würden durch eine gigantische Staubwolke ausgefiltert werden, in der südlichen Hemisphäre immer noch 35 Prozent.  Es würde nichts mehr wachsen und die Menschheit hätte sich nach nur etwa einer halben Million Jahren ihrer Existenz selbst ausgelöscht, die Tierwelt inklusive.

Sollte das jemand überleben, müsste er sich eingestehen, daß die Dinosaurier, rein zeitlich betrachtet, um ein Vielfaches überlebensfähiger gewesen sind, als seine eigene Spezies, die vermeintliche „Krone der Schöpfung“. Allein schon, trotz eines solchen denkbaren Szenarios mit dem Gedanken an einen Atomkrieg zu spielen, ist ein zwingender Hinweis darauf, daß jemand, der das tut, keinesfalls zur Übernahme eines öffentlichen Amtes taugt. Von den „Loyalitätspflichten“ dieses Individuums hier noch kein Wort geredet. Die Type scheint das Leben hunderter Millionen anderer Menschen für sein „Spielgeld“ im globalen Politcasino zu halten.

Die guten Neuigkeiten: Obwohl genau diese degoutante Type die AfD – ausgerechnet Brandmauer-Merz die AfD! – förmlich angefleht hatte, Scholz das Vertrauen abzusprechen und ihm selbst so den Weg zu einer Kanzlerschaft zu ebnen, gab es ein „Nein!“ von Alice Weidel. So weit haben wir es schon gebracht mit der Parteiendemokratur in Deutschland: Daß man einen großen Marodeur wie Olaf Scholz als Kanzler behalten wollen muß, um einen gigantischen Marodeur wie Merz zu verhindern.

Post Comment